Wenn du nicht mehr weißt, was du glauben sollst

Shownotes

Ich glaub, ich steh im Wald. Das sagen wir, wenn wir überhaupt nicht mehr wissen, wo vorne und hinten ist.

Du liest was, du hörst einen Podcast, jemand erklärt dir die Welt, und für zehn Minuten ist Ruhe im Kopf. Dann hörst du den Nächsten, der sagt fast das Gegenteil, und es klingt auch schlüssig. Irgendwann merkst du: Es wird nicht klarer, es wird nur voller.

In dieser Folge geht es um die Verwirrung, und ich will sie nicht wegmachen.

Darin:

Warum das, was draußen an Ordnung wackelt, nie nur draußen war. Dass du ein hartes System ablehnen und trotzdem jeden Tag hart mit dir selbst umgehen kannst. Was die Frage „Was willst du später mal werden?“ mit einem Kind macht. Warum unter deinen Prägungen keine fertige Version von dir liegt, und was stattdessen da ist. Der Unterschied zwischen Essenz und Identität, und warum Identität lebendig bleiben darf. Warum Wahrnehmung der Anfang der Prüfung ist und nicht das Ende. Warum es sich lohnt, herauszufinden, woran du bei dir selbst merkst, dass etwas stimmt. Jeder Mensch ist ein eigenes Universum in einer gemeinsamen Welt. Warum ich niemanden in wach und schlafend einteile. Warum Musik für mich der ehrlichste Beleg dafür ist, dass mehr da ist, als in Worte passt. Warum Spiritualität ohne Wurzeln nicht trägt. Wahrheit, Liebe, Freiheit, und warum Liebe nichts Weiches ist. Wofür ich da bin, und wofür ausdrücklich nicht.

Die Frage, die ich dir mitgebe: Was in deinem Leben funktioniert nach außen noch, obwohl du längst spürst, dass es innen nicht mehr stimmt?

Nächstes Mal geht es um die Rückverbindung.

Earth Guardian hat seit ein paar Tagen ein Zuhause. Da steht, wie ich arbeite und wie so eine Stunde bei mir aussieht, und dort kannst du dich auch in meinen Newsletter eintragen: https://earthguardian.de

Alle Folgen gibt es auch als Video auf YouTube: https://www.youtube.com/@EarthGuardian_de

Zwischen den Folgen schreibe ich im Telegram-Kanal, da geht es persönlicher zu: https://t.me/earthguardian_de

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich glaube, ich stehe im Wald.

00:00:05: Das sagen wir wenn wir überhaupt nicht mehr wissen wovon und hinten ist.

00:00:11: Und vielleicht stehst du gerade genau da.

00:00:15: Von außen läuft dein Leben.

00:00:17: Du machst deine Arbeit Du kümmerst dich Du kriegst die Dinge hin.

00:00:22: Wenn dich jemand fragt wie es dir geht Sagst du Geht schon?

00:00:27: Und das stimmt sogar irgendwie.

00:00:30: Innen ist es anders.

00:00:32: Innen weißt du seit einer Weile, so wie bisher geht es nicht weiter.

00:00:38: Nur wohin statt dessen gehen soll weiß er auch nicht.

00:00:43: Also fängst Du an zu suchen!

00:00:46: Du liest was?

00:00:47: Du hörst ein Podcast?

00:00:49: Jemand erklärt dir die Welt und für zehn Minuten ist Ruhe im Kopf.

00:00:54: Dann hörst Du den Nächsten der sagt fast das Gegenteil Und es klingt auch schlüssig Und irgendwann merkst du, es wird nicht klarer.

00:01:04: Es wird nur voller!

00:01:08: Heute geht es um die Verwirrung und ich will sie nicht wegmachen.

00:01:14: Ich will mit dir einmal einen Schritt zurücktreten und anschauen wo diese Verwirbung eigentlich drin steckt.

00:01:24: Wenn du das kennst dann bist du hier richtig.

00:01:33: Meine Richtung dabei, Wahrheit, Liebe, Freiheit.

00:01:39: Ich weck dich nicht auf und ich sortiere dich nicht ein – unschubladisierbar!

00:01:44: Wieder Boden unter den Füßen, darum geht es

00:01:47: hier.".

00:01:49: In den letzten Folgen waren wir sehr nah dran an der Wut, an der Trauer, an die Angst, die kommt wenn der Boden schon weg ist.

00:02:01: Heute machen wir's andersrum.

00:02:02: heute zoomen wir raus.

00:02:06: Ich glaube, wir stecken gerade in einem großen Übergang.

00:02:19: und da sehe ich zwei Bewegungen, die zusammengehören.

00:02:41: Die eines Außen – Ordnungen, wie lange selbstverständlich waren Wackeln.

00:02:46: Es wird sehr schnell sortiert richtig oder falsch dafür oder dagegen Und manchmal geht diese Sortierung mitten durch Familien.

00:02:57: Die andere Bewegung ist Innen und über dir redet kaum jemand Denn was draußen an Ordnung wackelt war nie nur draußen, es lebt in uns weiter.

00:03:11: In den Sätzen mit denen wir groß geworden sind – in der Art wie wir uns antreiben und über die eigene Grenze gehen ohne dass das noch jemand von außen verlangen müsste.

00:03:25: Du kannst ein hartes System ablehnen und trotzdem jeden Tag harten mit dir selbst umgehen!

00:03:31: Du kannst dir Freiheit wünschen und dir innerlich keine einzige freie Entscheidung erlauben.

00:03:38: Deshalb geht dieser Übergang für mich nicht nur an unsere Meinungen.

00:03:44: Er geht an die Frage, wer wir eigentlich sind und genau da wird es interessant.

00:03:54: Identität klingt groß – sie fängt aber klein an mit einer Frage, die wir Kindern stellen ohne nachzudenken.

00:04:05: Was willst du später mal werden?

00:04:09: Hör dir mal genau hin!

00:04:11: Was willst du werden, als wärst du noch niemand?

00:04:15: Als müsstest du erst was leisten bevor du wirklich jemand bist?

00:04:20: und dann kommt die Antworten dazu.

00:04:22: Mach was Vernünftiges.

00:04:24: Sei nicht so empfindlich.

00:04:27: Reiß dich zusammen – so macht man das eben!

00:04:30: Ich glaube nicht dass es böse gemeint war.

00:04:32: Vieles davon haben Menschen weitergegeben, die selbst funktionieren mussten weil für Unsicherheit keinen Platz war.

00:04:39: Etwas kann einmal geschützt haben und später trotzdem zu eng werden.

00:04:45: Nach und nach entsteht so ein Bild von dir, die vernünftige, die starke, die die alles schafft – die, die keinen braucht!

00:04:56: Und die, wie immer für alle da

00:04:58: ist.".

00:05:00: Diese Rollen sind nicht automatisch falsch, manche gehören wirklich zu dir.

00:05:04: Manche haben dich lange getragen nur irgendwann merkst du ich kann diese Roll noch spielen aber ich passe nicht mehr ganz hinein.

00:05:14: und dann kommt diese große Frage wer bin ich wenn die Antworten wegfallen die ich so früh bekommen habe dass sie sich für meine eigenen hielt?

00:05:28: Und jetzt kommt eine Unterscheidung die ich lange nicht hatte.

00:05:32: Ich dachte früher, es geht darum unter all diesen Prägungen die eigentliche Jennifer frei zu buddeln.

00:05:39: So eine fertige Version von mir, die darunter liegt und nur zugeschüttet wurde.

00:05:44: Die gibt's nicht!

00:05:46: Wir werden geprägt – von der Familie, von der Schule, von jeder Beziehung, die wir hatten.

00:05:51: Zieh das alles ab und da steht keine ursprüngliche Person mit fertigen Meinungen.

00:05:57: Aber da ist trotzdem etwas... ich hab mich jahrelang gefragt Wer bin ich eigentlich?

00:06:04: Und dann saß ich irgendwann in einer Meditation und es kam nur ein Wort.

00:06:12: Liebe!

00:06:14: Mein Kopf fand das im ersten Moment ziemlich kitschig, ehrlich gesagt so einen Kalenderspruch und gleichzeitig war ich so unglaublich berührt und habe angefangen zu weinen.

00:06:27: Irgendwas in mir wusste, dass stimmt – und danach war ich erleichtert.

00:06:35: Ich kann dir nicht erklären, was eine Seele ist.

00:06:37: Ich weiß auch nicht wie das alles zusammenhängt aber seitdem glaube ich nicht mehr dass sich nur aus meinen Rollen und meinen Prägungen bestehe.

00:06:59: Deine Identität wächst und verändert sich.

00:07:02: Ein Leben lang, die Essenz war vorher schon da.

00:07:07: Deshalb heißt zurückfinden für mich auch nicht alles abzuziehen was dich geprägt hat bis wieder ein leeres Blatt da ist.

00:07:15: das geht gar nicht.

00:07:16: es heißt in dem gewachsenen Menschen der du bist wieder zu merken was ich eigen anfühlt Und etwas übernommen.

00:07:25: Das ist meins heißt dann nicht dass war schon immer in mir.

00:07:30: Es heißt, ich habe es mir angeschaut.

00:07:31: Ich hab geprüft ob es für mich stimmt und ich entscheide ob ich es weiter trage.

00:07:39: Deshalb muss Identität nicht die nächste feste Schublade werden.

00:07:43: Sie darf lebendig bleiben weil du es auch bist.

00:07:48: Aber jetzt kommt was dass sich sagen muss weil sonst die halbe Sache kippt.

00:07:54: Wenn die alten Antworten wegfallen bleibt erst mal eins übrig die eigene Wahrnehmung und die wird in meinem Feld gern zur letzten Instanz erklärt.

00:08:05: Hör auf dein Gefühl, dein Bauch weiß es!

00:08:09: Ich vertraue meiner Wahrnehmung sehr – ich arbeite damit und trotzdem sage ich dir, Wahrneemungen ist der Anfang der Prüfung nicht das Ende.

00:08:21: Wahrnehemung ist erst mal das was ich bemerke.

00:08:25: Ein Ziehen im Bauch ein Satz bei dem ich innerlich zurückweiche Eine Unruhe, die nicht weggeht.

00:08:32: Bei mir ist es oft eine Gänsehaut über den ganzen Körper.

00:08:35: Dann weiß ich da ist was dran und wir nehmen das Nicht alle auf dieselbe Weise wahr.

00:08:43: Bei einem ist es der Bauch bei einem anderen eine Bewegung im Brustraum ein Bild einen Satz der plötzlich da ist oder einfach ein Wissen für dass es noch keine Begründungen gibt.

00:08:58: Ich glaube, dass Menschen viel feiner wahrnehmen als wir gelernt haben ernst zu nehmen.

00:09:04: Aber eine feine Wahrnehmung kommt nicht automatisch mit der richtigen Erklärung mit.

00:09:09: Das erleben ist echt Die Deutung bleibt prüfbar Denn ein Gefühl zeigt mir Dass etwas los ist.

00:09:24: es sagt mir noch nicht was es ist.

00:09:26: zwischen Ich spüre hier stimmt was nicht und ich weiß genau, wer dahinter steckt.

00:09:31: Und warum?

00:09:32: Liegt ein ganzer Weg!

00:09:34: Und den überspringen wir oft weil das Nicht-Wissen so unangenehm ist.

00:09:39: Und es lohnt sich, sich da selber kennenzulernen.

00:09:43: wie fühlt es sich bei dir an wenn etwas stimmt.

00:09:47: Wirst du dann eher ruhig oder eher aufgeregt?

00:09:50: Frag dich das mal beim Verliebtsein.

00:09:53: Ist es das Richtige, weil's dich aufregt?

00:09:57: Oder ist es das richtige... Wenn du ruhig wirst.

00:10:02: Ich habe da keine Antwort für dich, ich weiß nur das es bei jedem anders ist und dass es sich lohnt, das bei sich rauszufinden.

00:10:12: Innere Führung heißt für mich deshalb nicht jede starke Empfindung sofort zur Wahrheit zu erklären.

00:10:19: Sie heißt?

00:10:19: Ich nehme sie ernst!

00:10:21: Ich schaue sie mir an Ich lass Zeit vergehen Und ich bleibe offen dafür Dass ich morgen etwas sehe Was ich heute noch nicht sehe.

00:10:31: Das macht meine spirituelle Sicht nicht kleiner im Gegenteil.

00:10:37: Eine Wahrheit, die keine Frage aushält ist für mich keine an die ich meine innere Führung abgebe.

00:10:45: und daraus folgt ein Gedanke der für mich einer der wichtigsten überhaupt ist.

00:10:51: Jeder Mensch ist ein eigenes Universum in einer gemeinsamen Welt.

00:10:58: Wir teilen diese Welt.

00:11:00: Der Boden ist für alle derselbe Und was wir tun, berührt andere.

00:11:05: Aber niemand erlebt sie von innen so wie du!

00:11:09: Deine Geschichte dein Körper.

00:11:12: Was dir passiert ist, was du brauchst Das ist ein eigener Raum und da kommt kein anderer Mensch vollständig rein.

00:11:21: Deshalb sage ich schon lange In meinem Universum ist es anders.

00:11:27: Das heißt nicht dass nur Ich recht habe.

00:11:30: Es heißt Du darfst eine Erfahrung haben Aber du darfst meine nicht auslöschen, nur weil sie deiner widerspricht.

00:11:38: Und Verbindung heißt dann nicht dass unsere Universen gleich werden.

00:11:43: Verbindung entsteht da wo Sie sich berühren dürfen ohne einander zu verschlucken.

00:11:49: Genau deshalb funktioniert die Einteilung in Wach und schlafend für mich nicht.

00:11:56: Sobald ich einen Menschen einsortiere habe ich seinen Universum zugemacht bevor ich reingeschaut hab.

00:12:02: Ich weiß nicht was er erlebt hat.

00:12:04: Ich weiß nicht, warum er gerade hinschaut oder nicht hinschaute und ich weiß nicht was er vielleicht längst sieht und nur anders

00:12:14: nennt.".

00:12:16: Und wenn ich schon von eigenen Universen rede dann sage ich das auch offen.

00:12:22: Ich arbeite nicht nur psychologisch.

00:12:24: für mich ist ein Mensch mehr als seine Rolle, seine Geschichte und sein messbarer Körper.

00:12:30: wir sind auch spirituelle Wesen.

00:12:33: Das ist keine Zusatzausstattung, die man dazugehoben kann.

00:12:36: Für mich ist alles Energie und der größte Teil von dem was wir wahrnehmen und was wir sind lässt sich nicht in Worte fassen.

00:12:45: das ist meine Sicht kein Beweis.

00:12:49: aber deshalb liebe ich Musik.

00:12:51: so ein Lied bringt dir in dreißig Sekunden etwas rüber wo für ich hier zwanzig Minuten rede.

00:12:57: du musst nicht verstehen warum?

00:12:59: Du merkst es einfach im Körper Und Musik ist buchstäblich Schwingung.

00:13:05: Ein Ton ist eine Frequenz, sonst nichts!

00:13:08: Das keine Esoterik, das Physik.

00:13:10: und trotzdem kann dich eine bestimmte Frequenze zum Weinen bringen – obwohl kein einziges Wort dabei ist.

00:13:17: In Folge drei habe ich gesagt, Musik ist der ehrlichste Anzeiger den ich kenne.

00:13:23: Was ich damals nicht gesagt hab?

00:13:25: Für mich ist sie auch der ehrlicheste Beleg dafür, dass da mehr es als in Worte

00:13:31: passt.".

00:13:34: Aber jetzt kommt der Teil, der mir am wichtigsten ist.

00:13:37: Spiritualität ist für mich kein Weg von hier weg!

00:13:41: Wenn sie mich aus meinem Körper führt, aus meinem Alltag und meiner Verantwortung dann stimmt für mich was nicht.

00:13:48: Es gibt diesen Zug nach oben immer höhere Ebenen, immer mehr Input, immer noch ein Seminar Und irgendwann stehst du ziemlich weit oben und hast keine Wurzeln mehr.

00:13:59: Ohne Wurzeln kannst Du nicht über Dich hinauswachsen.

00:14:04: Schlaf gehört dazu, Essen rausgehen.

00:14:08: Ein Tag der eine Form hat Menschen die dich wirklich kennen das ist kein Hindernis für Spiritualität.

00:14:15: Das ist die Bedingung dafür.

00:14:18: Sie zeigt sich für mich sowieso nicht in großen Erklärungen.

00:14:22: sie zeigt sich darin wie du mit deinem Körper umgehst Wie du mit einem menschen redest der dir gerade nicht passt und ob Du Verantwortung übernimmst für das was du tust.

00:14:35: Aber jetzt kommt der Punkt, auf den ich die ganze Zeit hinaus will.

00:14:39: Wenn ich Orientierung brauche habe ich drei Worte Wahrheit Liebe Freiheit Nicht als Lösung für dich sondern als meine Richtung.

00:14:53: Wahrheit heißt für mich Ich schau hin Auch wenn mir gerade nicht gefällt was ich sehe und auch dann wenn ich dabei was über mich selbst erkennt, dass ich lieber bei anderen gesucht hätte.

00:15:09: Und Wahrheit erschüttert – das habe ich in der Erstfolge gesagt und es stimmt immer noch!

00:15:12: Wenn etwas wahr wird, was du vorher nicht sehen konntest ist das nicht sofort befreiend'.

00:15:18: Es zieht dir erst mal den Boden weg, es macht wütend traurig und eben verwirrt.

00:15:26: Deshalb steht die Liebe daneben und ich meine damit nichts Weiches.

00:15:30: Liebe ist für mich nicht die Abwesenheit von Wut.

00:15:33: Liebe ist die Kraft, die eine Wut halten kann, ohne dass daraus Zerstörung wird.

00:15:39: Sie kann eine Grenze ziehen – sie kann sagen so nicht!

00:15:43: Sie kann bei etwas bleiben das wehtut, ohne es schön zu reden.

00:15:47: Was sie nicht tut, ist den Menschen dahinter zum Fein zu machen und manchmal wird aus Wut Mut.

00:15:56: Nicht weil die Wut vorher falsch war sondern weil ihre Kraft einen Richtung bekommt.

00:16:01: Und daraus entsteht Freiheit Nicht die Freiheit, dass alles so läuft wie ich will.

00:16:09: Sie fängt viel kleiner an da wo ich einen alten Automatismus überhaupt bemerke.

00:16:15: Wo ich für einen Moment merke ach so reagiere immer und diesmal muss ich es nicht genauso machen.

00:16:25: Ich kann mir nicht aussuchen was mir passiert Und auch nicht welches Gefühl als erstes hochkommt.

00:16:32: Gefühle sind nicht gut oder schlecht sie sind erstmal da.

00:16:35: Aber ich kann immer öfter mitkriegen, was sich daraus in die Welt gebe.

00:16:39: Reiche ich meinen Schmerz einfach weiter an den nächsten Menschen oder halte ich kurz inne und frage – Was will diese Kraft eigentlich von mir?

00:16:49: Und das ist für mich Aufstieg!

00:16:52: Nicht dass ich keine dunklen Gedanken mehr habe sondern, dass zwischen dem was mich trifft und dem was ich weitergebe ein kleiner Raum entsteht und dass ich in diesem Raum wählen kann.

00:17:05: Aufwachen macht mich nicht besser als einen anderen Menschen.

00:17:10: Es macht mich verantwortlicher für das, was ich jetzt sehe.

00:17:16: und wenn du mich fragst wohin dieser ganze Übergang geht dann glaube Ich Nicht höher nicht lichter Als die Anderen nicht weg von der Erde Sondern mehr hierher mehr in den Körper mehr ins eigene Leben mehr in echte Beziehung.

00:17:37: Und damit bin ich bei dem, wofür ich da bin.

00:17:40: Meine Aufgabe ist nicht dir den großen Plan zu erklären – Ich weiß ihn nicht und ich würde mir das auch nicht anmaßen!

00:17:47: Was ich kann, ist das hier.

00:17:50: Ich höre nicht nur auf das was du sagst sondern auch auf die Stelle, an der du jedes Mal abbiegst und auf das Wort, dass in jedem zweiten Satz vorkommt.

00:18:06: und dann sage ich dir, was ich wahrnehme.

00:18:09: Nicht als Urteil sondern als Angebot!

00:18:12: Du prüfst selbst, was davon für dich stimmt.

00:18:16: Ich wecke niemand auf.

00:18:18: das finde ich übergriffig.

00:18:20: Ich gebe dir auch keine neue Wahrheit die du statt der alten übernehmen sollst Und ich möchte nicht dass du mich brauchst um dir selbst glauben zu können.

00:18:30: Ich bin für den Orter an dem deine alte Wahrheit nicht mehr trägt und deiner eigene noch keine Worte hat Für den Moment, in dem du nicht repariert werden musst sondern einen Menschen brauchst der nicht wegläuft.

00:18:44: Auch nicht wenn du gerade verrückt bist verwirrt wütend oder einfach nicht ganz normal weil du keinen Boden mehr unter den Füßen hast.

00:18:54: Das kann ich aushalten und ich gehe mit dir bis du wieder alleine stehst.

00:19:01: Und damit das klar ist Erdung is für mich kein schönes Bild Sondern ernst gemeint.

00:19:07: Es gibt Zustände, in denen sich intensive innere Erfahrungen nicht weit und verbunden anfühlen sondern entankert und beängstigend.

00:19:16: Wenn du kaum noch schliefst deinen Alltag nicht mehr schaffst oder Wahrnehmung und Wirklichkeit nicht mehr sicher auseinander halten kannst dann ist mehr Meditationen nicht die Antwort.

00:19:29: Dann hol dir bitte ärztliche oder therapeutische Unterstützung.

00:19:33: Das steht einer inneren Führung nicht im Weg.

00:19:37: Es kann genau ihr nächster Schritt sein.

00:19:41: Und damit sind wir wieder im Wald!

00:19:44: Wenn du im Nebel stehst, ist der Weg nicht weg.

00:19:47: Du siehst ihn nur gerade nicht und du brauchst dafür keine neue Karte auf die schon wieder jemand anderes eingezeichnet hat wo du lang gehen solltest.

00:19:57: Für heute reicht eine Richtung... ...und ein Meter den du selbst sehen kannst.

00:20:04: Und weißt du was?

00:20:06: Manchmal ist es im Wald auch einfach schön.

00:20:10: Du musst nicht jede Minute damit verbringen, herauszufinden wo du bist.

00:20:14: Du darfst auch mal stehen bleiben atmen die Luft riechen die Schuhe ausziehen und den Boden unter den Füßen wirklich spüren.

00:20:30: der Boden hält dich.

00:20:32: Die Erde ist unsere Heimat Und sie war die ganze Zeit da Auch als du nichts mehr sehen konntest.

00:20:41: Ich glaub ich steh im Wald.

00:20:46: Am Anfang dieser Folge hieß das, ich weiß gar nichts mehr.

00:20:50: Und jetzt heißt es vielleicht – Ich stehe!

00:20:54: Ich bin nicht verloren.

00:20:55: Ich hab wieder Boden unter den Füßen.

00:20:59: Du bist nicht falsch weil du verwirrt bist.

00:21:02: Vielleicht bist du gerade zum ersten Mal ehrlich genug, nicht irgendeine Antwort zu nehmen nur damit die Verwirrung aufhört.

00:21:11: und wenn du magst habe ich seit ein paar Tagen einen Ort dafür.

00:21:16: Earth Guardian hat jetzt ein richtiges Zuhause.

00:21:20: earthguardian.de.

00:21:23: Du musst da nichts buchen und nix bestellen, du kannst dich einfach umschauen, lesen was hier los ist, hören wer ich bin und gucken ob sich das für dich nach Boden anfühlt.

00:21:35: Da steht auch wie ich arbeite und wieso eine Stunde bei mir aussieht.

00:21:40: Und wenn du magst trage dich dort in meinen Newsletter ein.

00:21:43: Das ist der Weg auf dem ich dir schreibe Wenn ich was habe, dass dir gerade Boden geben könnte und du kannst jederzeit wieder gehen.

00:21:53: Ich gebe dir wieder eine Frage mit!

00:21:55: Du musst jetzt nicht beantworten.

00:21:58: Was in deinem Leben funktioniert nach außen noch?

00:22:00: Obwohl du längst spürst das es Innen nicht mehr stimmt.

00:22:06: Das war Folge sechs vom Earth Guardian Podcast.

00:22:09: Nächstes Mal geht es um Rückverbindung.

00:22:13: Darum, was wieder auftaucht wenn du an jeder alten Antwort festhalten musst.

00:22:22: Wenn dich das berührt hat, abonnier den Kanal dann verpasst du die nächste Folge nicht!

00:22:27: Wieder Boden unter den Füßen.

00:22:30: Darum geht's hier.

00:22:32: Bis zum nächsten Mal.

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